Lenovo: Die Nummer eins aus China erobert die Welt

    Lenovo - eine chinesische "Legende"

    Nach der Fusion von Legend Group und IBMs PC-Sparte wurde die Lenovo Group zu Chinas führendem Elektronikhersteller.
    Das internationale Techologieunternehmen Lenovo Group wurde 1984 in Beijing als Spin-off der Chinese Academy of Sciences gegründet. Mit über 60 Produktionsstandorten und mehr als 27.000 Mitarbeitern ist Lenovo heute der größte Hersteller für PCs in China und der zweitgrößte weltweit (nach Hewlett-Packard). Ein Hauptgrund für den Erfolg war die Übernahme der PC-Sparte von IBM im Jahr 2005. Die ursprünglich als "Legend Group" bekannte Firma ist an der Börse in Hongkong gelistet und erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von etwa EUR 23 Mrd.

    2011 erwarb Lenovo mit Medion als erstes chinesisches Unternehmen einen bekannten deutschen Elektronikkonzern. Der Deal verdoppelte nach eigenen Angaben den Anteil am deutschen Computermarkt auf etwa 14%. Somit sei Lenovo nach Acer und Hewlett-Packard der drittgrößte Produzent in diesem Bereich.

    Ist der Zenit schon überschirtten?

    Lenovo owns the greatest track record for innovation in the PC industry
    Einen ersten signifikanten Anstieg der Patentanmeldungen konnte man 2001 bemerken. 2002 stiegen die Zahlen dann noch einmal um rund 370% an. Nun kamen auch Gebrauchsmuster hinzu, wenn auch durchgehend in deutlich geringerer Stückzahl. 2008 kam es letztendlich zum Höhepunkt mit rund 664 Schutzrechtsanmeldungen. Danach gingen die Zahlen schlagartig zurück und werden sich vermutlich auch auf diesem Niveau (Mittelwert 2001-09) einpendeln. Nichtsdestotrotz lässt die untenstehende Graphik den hohen F&E-Aufwand Lenovos erkennen.



    Wird Japan neben China und USA zum dritt-wichtigsten Markt des Elektronikriesen?

    Bei Betrachtung der regionalen Verteilung der Schutzrechtsanmeldungen wird schnell deutlich, dass sich Lenovo vor allem auf die Märkte China und USA konzentriert. Insgesamt wurden die letzten Jahre etwa 83% aller Patente und Gebrauchsmuster in diesen zwei Ländern angemeldet. Doch auch Japan erfährt einen enormen Zuwachs. Hier stiegen die Anmeldezahlen um rund 264% auf 164 Schutzrechte in den Jahren 2007-09. Europa scheint dagegen eher weniger das Interesse des Elektronikkonzerns zu erregen. Hier kann man einen konstanten Rückgang der Anmeldungen bemerkten. Eine kleine Ausnahme bildet Deutschland. Hier werden weiterhin Schutzrechte zur Anmeldung gebracht - in der letzten Periode immerhin fast 70% mehr als noch 2004-06.

    Quellen

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