Hutchison Whampoa: Eines der größten an der Hongkonger Börse gelisteten Unternehmen investiert in Deutschland

    Ein chinesischer Megakonzern sorgt sich um seine Marktposition in Deutschland

    Europa sorgt für 41% aller Umsatzerlöse der Hutchison Whampoa Gruppe.
    Der Mischkonzern Hutchison Whampoa Limited (HWL) mit Sitz in Hongkong gehört zu den größten an der Hongkonger Börse gelisteten Unternehmen. Der Konzern wurde 1863 von John Duflon Hutchison gegründet und wird nun von Herrn Li Ka-shing, der über 55% der Anteile hält, geleitet. HWL ist derzeit mit über 220.000 Mitarbeitern in über 56 Ländern tätig. Das Serviceportfolio erstreckt sich auf Häfen, Hotels, Infrastruktur, Telekommunikation, den Energiesektor sowie den Einzelhandel. Die meisten Erlöse werden nach wie vor in Asien und Ozeanien erwirtschaftet (20% in Hongkong, 8% in China und 18% im restlichen Asien). Direkt im Anschluss folgt jedoch schon Europa mit rund 41% aller Umsatzerlöse.

    A.S. Watson übernimmt 40% der Drogeriemarktkette Rossmann

    Grund für die Übernahme sei die Sicherung der Marktposition in Deutschland und Europa
    Die Einzelhandelssparte A.S. Watson & Co. (ASW) ist mit 10.000 Geschäften und 100.000 Mitarbeitern in 34 Ländern in Europa und Asien im Bereich Einzelhandel vertreten. Zu den erfolgreichsten Kooperationen zählt hierbei auch die Übernahme von 40% der der deutschen Drogeriemarktkette Rossmann. Laut Handelsblatt habe „Das Unternehmen […] wegen der guten Marktaussichten in Deutschland eine bestehende Option gezogen und die Anteile erworben, teilte die Hutchison-Tochter A.S. Watson am Mittwoch in Hongkong mit.“ ASW nutzt diese Übernahme, um den Zugang zum deutschen Markt zu sicher und seine Position auch auf europäischer Ebene weiter auszubauen.

    Rossmann verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von EUR 5,13 Mrd. Die 1972 gegründete Drogeriemarktkette beschäftigt etwa 31.000 Mitarbeiter in ganz Europa.

    HWL verzeichnet starken Rückgang bei seinen Schutzrechtsanmeldungen

    Die nachfolgende Graphik zeigt die unter der Firma Hutchison Whampoa angemeldeten Schutzrechte. Da die Graphik nicht alle Subunternehmen der Gruppe erfasst, darf diese nur als repräsentativ angesehen werden. Die Anmeldezahlen waren von Beginn an gekennzeichnet durch große Sprünge. Die erste bemerkenswerte Steigerung wurde 2002 sichtbar, der Höhepunkt letztendlich 2007. Letzterem ging ein Anstieg der Schutzrechtsanmeldungen um über 50% voraus. In den beiden darauf folgenden Jahren 08/09 verzeichnete HML einen Rückgang von jeweils über 40%. 2009 sank das Niveau der Anmeldungen auf den tiefsten Stand der letzten 8 Jahre. Auffällig ist zudem, dass HWL fast ausschließlich auf die aufwändigeren und teureren Patente setzte.



    Starke Symmetrien zwischen den Anmeldezahlen im Ausland

    Analysiert man die geographische Verteilung der Schutzrechtsanmeldungen, fällt zunächst eine starke Symmetrie unter den im Ausland gültigen Anmeldungen auf. Alle Länder verzeichneten während der letzten Periode 2007-09 einen Rückgang der Anmeldungen - mit einer Ausnahme: China selbst. Hier stiegen die Anmeldungen um rund 80% an. Eine weitere Anomalie zeigt Europa. Hier stiegen die Anmeldungen zwischen 2004-06 nicht wie in den restlichen Ländern an, sondern fielen konstant seit 2001 bis zu ihrem heutigen Tiefpunkt.



    Quellen

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